erzählte mein Sprachpartner seiner Bekannten beim Abendessen von O.s Kirche, dass Mitglieder Alkohol, Kaffee, Tee und Tabak nicht zu sich nehmen. Ihre Frage kam prompt: „Und Rindfleisch? Dürfen die das?“. Sei es allen beantwortet: „Ja.“Am Donnerstag fiel die Nachmittagsklasse aus. Oder sollte ich besser sagen, sie wurde auf Freitag morgen verlegt. Denn ein Schwung künftiger Lehrer für Konfuziusinstitute (KIe) auf der ganzen Welt sollte sich einmal einen Eindruck davon machen können, wie sich der Unterricht mit Ausländern so anfühlt. Also pilgerte die Klasse zu einem Gebäude mit größeren Unterrichtsräumen, in denen die ca. 60 (!) Zuschauer Platz hatten. In der Pause konnten Schüler und Lehrer ein bisschen plaudern. Das war eine sehr interessante Erfahrung für alle. Aber Frau Nie, die Lehrerin der Klasse, hatte alles souverän im Griff. Heiter war es danach, als zwei sehnsüchtig wartende Schülerinnen das sich lehrende Klassenzimmer stürmten, und die VORDERSTEN Reihen für (scheinbar recht zahrleiche) Freundinnen besetzten.
Freitag war wieder Heimabend, Samstag Treffen mit der Sprachpartnerin JänChia und Sonntag Kirche. Was die drei Tage allerdings GEMEINSAM hatten war, dass sie alle Mexikanisches Essen aufboten. Am Freitag war es eben beim Heimabend. Die bekannte wunderbare Mischung aus Essen, Reden und Spielen.
Am Samstag gab es wieder eine Dinnergroup, zu der O. diesmal Saft mitbrachte. Die Wohnung der Gastgeber zu finden, war ein echtes Abenteuer, denn sie wohnten in einem eingezäunten (sehr großen) Areal, dessen Eingang an einer Straße lag, die nicht der Adresse entsprach (quasi A- Straße Nummer 3, aber der Eingang liegt an der B-Straße). Aber trotz über halbstündiger Zuspätkommung war O. immer noch der zweite von dreien, und das mit nur wenigen Minuten Abstand zum ersten.
Die Gastgeber haben zwei Hunde, einer davon ein Welpe. Süüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüß!
Am Sonntag wurden die JAEs wieder zum Mittagessen eingeladen.
Und eben bei allen drei Gelegenheiten gab es Tortillas, Taccos, alle Zutaten zum wo reintun und Reis als Beilage.
Die Ursachen für diese Häufung liegen wahrscheinlich in irgendeinem kosmischen Gesetz begründet, das den, der es entdeckt in den Wahnsinn treibt.
1 Kommentar:
und wie bist du jetzt auf das Plakat da drauf gekommen? oder hab ich das überlesen? oder ist das gar nicht echt?
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